Allgemeine Geschäftsbedingungen


(Stand: 01.01.2026)

1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Leistungen von Maxim Niederhauser, insbesondere für psychosoziale Beratung, Coaching, Supervision, systemische Aufstellungsarbeit, Mediation, Trainings, Workshops, Seminare, Vorträge sowie sonstige Prozess- und Entwicklungsbegleitungen.
Abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden. Mit Auftragserteilung oder verbindlicher Anmeldung werden diese AGB Bestandteil des Vertragsverhältnisses.

2. Art der Leistungen
Die angebotenen Leistungen dienen insbesondere der persönlichen, beruflichen, sozialen und kommunikativen Entwicklung sowie der Begleitung von Veränderungs-, Klärungs- und Konfliktprozessen. Die Leistungen können in eigenen oder externen Räumlichkeiten, online oder – sofern vereinbart – im Freien durchgeführt werden. Psychosoziale Beratung und Coaching stellen keine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Behandlung dar. Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Krankheiten behandelt. Bestehen gesundheitliche oder psychische Beschwerden, die einer medizinischen, psychologischen oder psychotherapeutischen Behandlung bedürfen, ist eine entsprechend befugte Fachperson beizuziehen. Der Klient informiert den Auftragnehmer über Umstände, die einer sicheren und fachgerechten Durchführung der vereinbarten Leistung entgegenstehen könnten. Sollten Mediationen in Anspruch genommen werden gelten die Zusatzbestimmungen für Mediationen von Maxim Niederhauser. 

3. Auftragsklärung und Eigenverantwortung
Ziele, Umfang und Rahmen der jeweiligen Leistung werden gemeinsam mit dem Auftraggeber bzw. Klienten festgelegt. Beratung, Coaching und Prozessbegleitung sind Entwicklungsprozesse. Ein bestimmter persönlicher, beruflicher, wirtschaftlicher oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet. Der Klient bzw. Auftraggeber bleibt für eigene Entscheidungen, Handlungen und die Umsetzung von Erkenntnissen oder Empfehlungen selbst verantwortlich. Die Auswahl und Anpassung der eingesetzten Methoden erfolgt im Rahmen der fachlichen Verantwortung des Auftragnehmers.

4. Unternehmen und Mitarbeiterprozesse
Bei Leistungen für Unternehmen werden Zielsetzung, Teilnehmerkreis, Leistungsumfang und organisatorischer Rahmen mit dem Auftraggeber vereinbart. Persönliche Inhalte aus Einzelcoachings, Beratungen, Mitarbeitergesprächen oder vergleichbaren vertraulichen Settings werden grundsätzlich nicht an den Auftraggeber weitergegeben, sofern dies nicht ausdrücklich anders vereinbart wurde oder eine gesetzliche Verpflichtung besteht. Auswertungen können insbesondere anonymisiert, zusammengefasst oder thematisch strukturiert erfolgen. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, die Teilnehmer über Zielsetzung und organisatorischen Rahmen der Maßnahme entsprechend zu informieren.

5. Verschwiegenheit
Informationen aus Beratungs-, Coaching- und Mediationsprozessen werden vertraulich behandelt. Soweit gesetzliche Verschwiegenheitspflichten bestehen, gelten diese uneingeschränkt. Eine Weitergabe vertraulicher Informationen erfolgt ausschließlich mit entsprechender Zustimmung oder aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung.

6. Honorar und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im jeweiligen Angebot, Auftrag, Vertrag oder in der jeweils aktuellen Preisliste ausgewiesenen Honorare. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, sind Rechnungen nach Rechnungslegung ohne Abzug fällig. Zusätzliche Leistungen wie umfangreiche Telefonate, Besprechungen, schriftliche Ausarbeitungen, Reisezeiten, Fahrtkosten oder sonstige Aufwendungen können gesondert verrechnet werden, sofern sie nicht bereits im vereinbarten Honorar enthalten sind.
Die Anmeldung bzw. Auftragserteilung kann schriftlich, elektronisch, telefonisch oder mündlich erfolgen.

7. Dauer und Abrechnung von Einheiten
Leistungen können als Pauschale oder nach Zeiteinheiten vereinbart werden. Soweit nicht anders vereinbart, beträgt eine Einheit bei Privatkunden 50 Minuten.
Bei Unternehmensleistungen können abweichende Einheiten, Zeitkontingente, Tages- oder Pauschalhonorare vereinbart werden. Maßgeblich ist die jeweilige Auftrags- oder Honorarvereinbarung.

8. Termine und Absagen
Einzeltermine können bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Bei einer späteren Absage können 50 % des vereinbarten Honorars verrechnet werden. Bei Nichterscheinen ohne Absage kann das vereinbarte Honorar vollständig verrechnet werden. Für Workshops, Seminare, Trainings, Vorträge und vergleichbare Veranstaltungen gelten – sofern nichts anderes vereinbart wurde – folgende Stornobedingungen:
bis 14 Tage vor dem Termin: 20 % des vereinbarten Honorars, danach: 100 % des vereinbarten Honorars. Bei verspätetem Eintreffen besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Verlängerung der vereinbarten Leistungszeit. Gesetzlich zwingende Rücktrittsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt.

9. Rücktritt bei Fernabsatzgeschäften
Bei Verträgen mit Verbrauchern, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossen werden, gelten die gesetzlichen Bestimmungen des Fern- und Auswärtsgeschäftegesetzes (FAGG). Gesetzlich bestehende Rücktrittsrechte werden durch diese AGB nicht eingeschränkt. Soll eine Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers bereits innerhalb einer gesetzlichen Rücktrittsfrist begonnen werden, gelten die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen.

10. Trainings, Workshops und Veranstaltungen
Inhalt und Umfang von Trainings, Workshops, Seminaren, Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung. Methodische, organisatorische und geringfügige inhaltliche Anpassungen bleiben möglich, sofern dadurch Ziel und Charakter der vereinbarten Leistung nicht wesentlich verändert werden. Für Leistungen oder Ausbildungen, die über Kooperationspartner angeboten werden, können ergänzend deren Geschäftsbedingungen gelten.

11. Abgrenzung zu anderen Beratungsleistungen
Soweit nicht ausdrücklich eine entsprechend befugte Leistung vereinbart wurde, umfassen Coaching, psychosoziale Beratung, Training, Mediation oder Prozessbegleitung keine Rechtsberatung, Steuerberatung oder klassische betriebswirtschaftliche Unternehmensberatung. Impulse, Rückmeldungen und Empfehlungen dienen der Reflexion und Entscheidungsunterstützung.

12. Haftung
Die Leistungen werden nach bestem Wissen und mit der gebotenen fachlichen Sorgfalt erbracht. Die Haftung richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Für einen bestimmten persönlichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Erfolg wird keine Haftung übernommen. Zwingende gesetzliche Haftungsbestimmungen, insbesondere gegenüber Verbrauchern, bleiben unberührt.

13. Beendigung der Zusammenarbeit
Beratungs-, Coaching-, Trainings- und sonstige Prozessbegleitungen können grundsätzlich von beiden Seiten beendet werden. Bereits erbrachte Leistungen sowie vereinbarte Storno- oder Ausfallkosten bleiben davon unberührt. Der Auftragnehmer kann einen Auftrag aus fachlichen, organisatorischen oder persönlichen Gründen ablehnen oder die Zusammenarbeit beenden, sofern keine zwingenden gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtungen entgegenstehen.

14. Zahlungsverzug
Bei Zahlungsverzug können die gesetzlich vorgesehenen Verzugszinsen sowie notwendige und angemessene Mahn- und Betreibungskosten verrechnet werden.

15. Recht und Gerichtsstand
Es gilt österreichisches Recht. Bei Vertragsverhältnis wird – soweit gesetzlich zulässig – Wels als Gerichtsstand vereinbart.

16. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.
Zwingende gesetzliche Rechte von Verbrauchern werden durch diese AGB nicht eingeschränkt. Im Zuge unserer Zusammenarbeit erhalten Sie eine jährliche Klienteninfo, einen monatlichen Newsletter und bei Bedarf gesonderte Informationen per E-Mail

Scroll to Top